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Reisekarte


Reiseinfo / Anforderungen:
Anforderungsgrad
Für diese Natur- und Erlebnisreise sind keine besonderen Voraussetzungen nötig. Sie sollten Teamgeist mitbringen und aufgeschlossen gegenüber einer anderen Mentalität und Kultur sein.


Reiseversicherung:

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Es berät Sie zu dieser Reise:

Ansprechpartner: Katrin Mordowicz

Katrin Mordowicz
03586/310436


Mindestteilnehmerzahl:

Diese Reise kann nur durchgeführt werden, wenn die unter dem Reiter Reise Information ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten, informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Siehe ARB, die Sie vor Ihrer Buchung bestätigen müssen.


Veranstalter: Wild Ost Kooperationspartner:

Russland - Natur- & Erlebnisreise am Baikalsee und Transsibirische Eisenbahn

Russland - Natur- & Erlebnisreise am Baikalsee und Transsibirische Eisenbahn
3.490,00 EUR

Russland - Sommer-Rendezvous mit dem Baikalsee und Transsib

16 Tage Natur- und Erlebnisreise: Transsibirische Eisenbahn und magischer Baikal



Die Transsibirische Eisenbahn - die längste Bahnverbindung der Welt - bringt Sie von Moskau nach Osten. Auf der ca. 5.000 Kilometer langen Fahrt nach Sibirien reisen Sie durch fünf Zeitzonen, passieren den Ural, die Grenze zwischen Europa und Asien, und können das rege Treiben auf den Bahnhöfen beobachten. Erleben Sie die faszinierende Natur und die schier endlose Weite Russlands auf der Fahrt nach Irkutsk.
Mitten im Herzen Sibiriens erstreckt sich der Baikal. Er ist der größte, älteste, sauberste und wohl auch der geheimnisvollste See unserer Erde. Er wird umrahmt von einer einzigartigen Landschaft: Taiga, Steppe, Hochgebirge und Auen. Das ist Natur pur. Sie besuchen Listwijanka, wandern entlang der Strecke der alten Transsib und können im Baikal-Museum die Süßwasserrobben beobachten. Die Sonneninsel Olchon ist die größte bewohnte Insel des Sees. Bei Wanderungen und Ausflügen erleben Sie Steppe, Taiga, Sanddünen wie in der Wüste und steile Felsen.
Mit dem Boot überqueren Sie den Baikalsee. Dabei gelangen Sie an das wildromantische Ostufer, zur wunderschönen Bucht Tschivirkuiskij und später nach Ulan-Ude, der Hauptstadt der Burjatischen Autonomen Republik.
Kleine Wanderungen, viele Besichtigungen und Ausflüge und die Unterbringung bei gastfreundlichen Familien runden das Programm ab.
Diese erlebnisreiche Reise ist gedacht für unternehmungslustige Leute mit Liebe zur Natur und mit Interesse an der Kultur anderer Völker.

Erweiterte Beschreibung

Die Hauptstadt Moskau

Trotz der enormen Größe des Landes führt in Russland kein Weg an der Hauptstadt vorbei. Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und verkehrstechnische Zentrum des Landes. Allein vier internationale Flughäfen im näheren Umkreis der Stadt verdeutlichen die Bedeutung Moskaus für den Flugverkehr, aber auch das gesamte Straßenverkehrssystem im europäischen Teil Russlands ist sternförmig auf die Metropole ausgerichtet. Ebenso verhält es sich mit der Eisenbahn. Aus allen Himmelsrichtungen laufen Fernverkehrsstrecken auf Moskau zu und enden schließlich an einem der neun Fernbahnhöfe der Stadt, die fast alle durch die Ringbahnlinie der Moskauer Metro miteinander verbunden sind.

Geschichtliches Zentrum Russlands

In den über 800 Jahren seines Bestehens ist Moskau tief verwurzelt mit der Geschichte von ganz Russland. Der Moskauer Kreml mit seinen hohen Mauern stellte einst die Stadt dar, die jedoch bald über diese Begrenzung hinauswuchs. Noch heute ist anhand des Radialstraßensystems in Kombination mit zahlreichen um das Zentrum verlaufenden Ringstraßen, die Stadtentwicklung nachvollziehbar.
Direkt am Ufer der Moskwa erheben sich die vielen Türme der Kremlmauer, die in ihrem Inneren eine Vielzahl von Kirchen, die russische Schatzkammer, den großen Festsaal und viele Gebäude mehr umschließt. Die äußere Kremlmauer ist Grabstätte für verdiente russische Staatsmänner und Lenin, Parteiführer der Kommunistischen Partei zu Zeiten der Gründung der Sowjetunion, erhielt gar ein eigenes Mausoleum, in welchem er einbalsamiert der Öffentlichkeit zur Schau gestellt wird.
Am südlichen Ende des Roten Platzes, findet sich die vielleicht schönste Kirche Russlands, zumindest aber eines der wichtigsten Moskauer Wahrzeichen - die Basiliuskathedrale. Auf dem weitläufigen Platz befindet sich auch das Staatliche Historische Museum, dessen Architektur mit seinen roten Backsteinen sich mit der ebenso gestalteten Kremlmauer ergänzt. Ebenfalls am Roten Platz gelegen, ist das historisch und architektonisch wertvolle Kaufhaus GUM, dessen Name eine Abkürzung für Staatliches Allgemeines Kaufhaus steht. In offenen Treppenhäusern und Galerien kann der Besucher den Blick über mehrere Etagen schweifen lassen.

Die ursprüngliche Bedeutung des Namens: Roter Platz (Красная площадь) hat mit der Farbe rot recht wenig zu tun.
Das Wort "krasnyj" bedeutet im altrussischen "schön, gut, hübsch...", also könnte man Krasnaja ploschtschad auch mit "schöner Platz" übersetzen. Sowohl "schön" als auch "rot" sind damit wohl richtig.
1493 wurden auf Befehl von Zar Iwan IV. (der Schreckliche) alle Häuser rund um den Kreml abgerissen, da von diesen Holzbauten oft das Feuer auf den Kreml übergriff. Durch den Abriss entstand das Gelände für den Roten Platz bzw. für den damaligen "Maneschnaja ploschtschad" (Manegenplatz). Händler mit verschiedensten Ständen und Buden besiedelten nun den Platz vor dem Kreml. Verwendete man erst noch den Namen Troizkaja ploschtschad - Dreifaltigkeitsplatz oder auch Feuerplatz, da es häufig zu Bränden von Verkaufsständen kam, so setzte sich mit der Zeit mehr und mehr die Bezeichnung Roter Platz durch. Zum einen in Anlehnung an den einstigen "Roten Platz" innerhalb des Kremls oder vielleicht auch in Erinnerung daran, dass hier viel Blut vergossen und gnadenlos gerichtet wurde.

Auch an anderen Orten in Russland ist der ursprüngliche "schöne PLatz" als "roter Platz" bekannt, wie z.B.
"Von Moldawanka aus führt ein Reitweg dem rechten Ufer der Mayanta entlang hinauf in das Gebirge.
Man gelangt auf ihm zur sogenannten "Krasnaja Poljanja", was besser mit "schöner, freier Wiesenplatz" als mit "roter Platz" übersetzt wird,
weil dort eine fruchtbare Ebene mitten im wildesten Gebirgswalde gelegen ist. Dort liegt 527 Meter über dem Meere das große Dorf Romanowskoje schon am Fuße der rasch hervorwachsenden Hauptkette des Kaukasus."

Die Bedeutung der Eisenbahn für Russland

Vom Jaroslawler Bahnhof aus fährt an jedem ungeraden Datum die längste reguläre Eisenbahndirektverbindung von Osteuropa bis nach Wladiwostok am Pazifischen Ozean. Die über 9.000 Kilometer lange Strecke führt durch das europäische Russland über das Ural-Gebirge, welches die Grenze zwischen Europa und Asien markiert, durch die schier endlosen Weiten der Westsibirischen Tiefebene, weiter durch die gebirgigen Strecken am Baikal und entlang der mongolischen und chinesischen Grenze bis in den Fernen Osten Russlands.
Die Eisenbahn stellt traditionell das Rückgrat des russischen Verkehrswesens dar. Die deutlich weiteren Entfernungen zwischen den Ballungsräumen im Vergleich zu Mitteleuropa ließen Nachtfahrten mit dem Zug zum bevorzugten Reisemittel werden. Und so setzt sich bis heute allabendlich eine Heerschar von Nachtzügen von Moskau aus in Bewegung, um Personen und Waren aus der Hauptstadt in alle Winkel des Landes bzw. in umgekehrter Richtung zu transportieren.
Nahezu alle Waggons, die im Fernverkehr zum Einsatz kommen, sind daher als Schlafwagen konzipiert und erlauben dem Reisenden einen erholsamen Nachtschlaf. Für angenehme Temperaturen sorgt ein neben dem Dienstabteil des zuständigen Schaffners installierter Ofen, der durchgängig, wenn es die Witterung erforderlich macht, mit mitgeführter Kohle beheizt wird. Auf diese Weise wird auch die Versorgung mit heißem Trinkwasser sichergestellt, so dass der Reisende bei der Lektüre eines guten Buches und dem gelegentlichen Blick aus dem Fenster auf die vorbeischweifende Landschaft in aller Gemütlichkeit ein Tässchen Tee genießen kann.

Die Transsibirische Eisenbahn

Die längste Bahnverbindung der Welt - bringt Sie bei dieser Reise von Moskau nach Sibirien. Eine Fahrt auf den Gleisen dieser bedeutenden Bahnstrecke quer durch Russland zählt sicher zu den spannendsten Reiseerlebnissen. Auf der über 5.000 Kilometer langen Fahrt von Moskau nach Irkutsk reisen Sie durch fünf Zeitzonen, erleben die faszinierende Natur und die schier endlose Weite Russlands. Sie passieren pulsierende russische Metropolen wie Jekaterinburg, Omsk, Nowosibirsk oder Krasnojarsk, es geht durch schier endlos erscheinende Wälder, Sie passieren den Ural, die Grenze zwischen Europa und Asien und große Brücken führen über die mächtigen Ströme Wolga, Ob und Jenissej.
Während der Stopps können Sie das rege Treiben auf den Bahnhöfen beobachten und bei lokalen Händlern Obst, Gemüse oder regionale Leckereien kaufen. Die Speisewagen der Transsibirischen Eisenbahn bieten eine gute Versorgung und Sie können auch russische Spezialitäten probieren. Hierzu zählt vor allem auch der russische „Borschtsch“, ein Eintopf aus Roter Bete, welcher mit einem Sahneklecks garniert ist.

Der Ursprung dieses slawischen Nationalgerichts ist nicht genau geklärt. Eine wichtige Zutat in längst vergangener Zeit war Bärenklau – slawisch Barszcz. Man geht auch davon aus, dass der Borschtsch im Nord- und Ostseeraum bekannt war und als Speise für die Fischer auf Hoher See diente. Natürlich gibt es die Suppe heute auch mit Fisch – diesen findet man im traditionellen Borschtsch jedoch nicht.

Auch der Salat „Olive“, der entgegen seines Namens eher selten mit Oliven versehen ist und stattdessen mit Erbsen und anderem Gemüse sowie Mayonnaise angerichtet wird, ist in Russland weit verbreitet. Die Soljanka, eine Suppe mit vielfältigsten Zutaten, unter anderem Kartoffeln und angebratene Wurststückchen, zählt ebenso zum unbedingt zu probierenden Standardinventar der russischen Küche.

Die Geschichte der Transsibirische Eisenbahn (Транссибирская магистраль) gestaltet sich vielschichtig, da sich der Bau von Beginn bis zur Fertigstellung über mehrere Epochen und unglaubliche Distanzen erstreckte.
Bereits um 1850 dachte man in Russland über eine Bahnverbindung durch Sibirien bis an den Pazifik nach. Doch erst unter Zar Alexander III. begann man zeitgleich 1891 im Westen und Osten mit dem Bau der Transsibirischen Eisenbahn. Ein verwegenes Projekt in dieser Zeit, denn zwischen den beiden Punkten lagen fast 10.000 Kilometer teils unbekanntes Gebiet. In mehreren Etappen und an mehreren Orten Russlands wurde gleichzeitig an der Strecke für die Transsibirischen Eisenbahn gebaut.
Der gebirgige Abschnitt stellte die Ingenieure nicht nur wegen seines Reliefs vor große Herausforderungen, auch die große Entfernung zum nächsten Meereshafen - Wladiwostok liegt etwa 4000 Kilometer weit weg - zum Transport der Baumaterialen wie Gleise und Bahnschwellen, stellte ein großes Wagnis dar. Hinzukamen die äußerst harten klimatischen Bedingungen mit Permafrostböden und Temperaturen von unter minus 40 Grad im langen Winter.
Um die schwierige Baikalstrecke zu umgehen wurden anfangs die Züge und Passagiere auf Schiffe verladen, im Winter verlegte man gar Gleise auf dem zugefrorenen See, sodass Pferde die Waggons und Lokomotiven über das Eis ziehen konnten. Die Ineffizienz dieser Methoden, welche sich besonders beim Truppentransport anlässlich des Russisch-Japanischen Krieges bemerkbar machte, veranlasste die Bahndirektion letztendlich dazu, eine permanente Strecke am Seeufer zu bauen. Über 200 Kilometer der Strecke verlaufen entlang des Baikalsees. Die sogenannte Baikalstrecke ist der wohl landschaftlich schönste Abschnitt der Transsib, wenn auch der ingenieurtechnisch anspruchsvollste. Hier entstanden zahlreichen Viadukte und es mussten 39 Tunnel in die Felsen am Ufer des Sees gebaut werden.
Im Oktober 1916 weihte man die Brücke über den Amur ein und somit war die Transsibirische Eisenbahn fertiggestellt.

Unterwegs von Irkutsk zum Baikalsee und nach Ulan-Ude

Nach 5.191 Kilometren erreicht die Transsibirische Eisenbahn Irkutsk, die Hauptstadt Ostsibiriens. Die Stadt an der Angara blickt auf 300 Jahre wechselvolle Geschichte zurück. Während einer Rundfahrt lernen Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten der alten Kaufmannsstadt kennen.
Viele historische Gebäude blieben erhalten und zeugen vom Reichtum der Stadt, der einst durch den regen Handel mit China und der Mongolei entstand. In den Straßen der Innenstadt können Sie Spuren unterschiedlicher Bau- und Kulturepochen entdecken.

Nach einer guten Stunde Fahrtzeit erreichen Sie von Irkutsk aus Listwjanka am Baikalufer. Der riesenhafte See, dessen wahre Ausmaße beim Blick auf die Landkarte inmitten der ihn umgebenden Landmasse Eurasiens manchmal etwas verloren gehen, hat eine Länge, die in etwa der Nord-Süd-Ausdehnung Deutschlands entspricht. Der Baikal ist der größte, älteste, sauberste und vielleicht auch der geheimnisvollste See der Welt. Das liegt vielleicht auch an seiner enormen Tiefe von über 1600 Metern. Das in ihm gespeicherte Wasservolumen übersteigt sogar das der flächenmäßig über zehnmal so großen, aber relativ flachen Ostsee.
Den über 300 Zuflüssen in den See steht nur ein einziger Abfluss gegenüber – die Angara. Sie ist ein mächtiger Strom, der im weiteren Verlauf erst zum Irkutsker- und später nochmals zum Bratsker-Stausee aufgestaut wird. In die Staumauer integriert, ist das mächtige Wasserkraftwerk, welches nach seiner Vollendung das weltweite leistungsstärkste seiner Art war. Baikal und Angara sind ebenfalls Teil des längsten Fluss Russlands oder besser gesagt, des längsten russischen Flusslaufs. Er ist gleichzeitig der fünftlängste Fluss der Erde. Der Ursprung dieses Flusssystems liegt in den mongolischen Bergen bei der Quelle des Ider, dieser mündet in die Selenga, welche sich wiederum am Ostufer in den Baikalsee ergießt. Die Angara führt ihr Wasser schließlich dem Jenissej zu und nach einer Gesamtstrecke von über 5500 Kilometern endet dieser spannende und Vielen unbekannte Flusslauf in der Karasee, einem Randmeer des Nordpolarmeeres.

Der Baikalsee wird umrahmt von einer einzigartigen Landschaft: Taiga, Steppe, Hochgebirge und Auen. Das ist Natur pur. In Listwjanka besuchen Sie das Baikalmuseum. Dort erfahren Sie viel Wissenswertes über den See und können in den großen Aquarien die einzigartigen Süßwasser-Robben beobachten. Überregionale Bekanntheit erlangte neben den Robben eine nur im Baikal und Umgebung vorkommende Fischart – der Omul. Dieser Fisch aus der Lachsfamilie ist äußerst schmackhaft. Am besten Sie überzeugen sich selbst davon, wenn Sie am Seeufer bei einem der zahlreichen Räucherstände einen Omul am Spieß probieren.

Die Sonneninsel Olchon ist die größte Insel des Baikal. Sie liegt im mittleren Teil des Sees und nur wenige Kilometer vom östlichen Ufer entfernt befindet sich mit 1642 Metern der tiefste Punkt des Baikalsees. Trotz des erst Anfang des 21. Jahrhunderts erfolgten Anschlusses an das Stromnetz und der ausschließlichen Wasserversorgung durch Seewasser ist Olchon bewohnt. Vorrangig Nachfahren der mit den Mongolen ethnisch eng in Verbindung stehenden Burjaten bilden den Kern der Bevölkerung, die sich auf neun Ortschaften verteilt.
Die Insel ist ein geschützter Naturpark und Betreten ist nur nach Erteilung einer Genehmigung durch das zuständige Forstrevier gestattet. Im Winter, wenn die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur bei minus 16 Grad liegt, kommen nur wenige Urlauber, doch im Sommer hingegen schon. Die Gäste mögen besonders die flachen Buchten, wo sich das Baikalwasser auf bis zu 18 Grad erwärmt, außerdem schätzen sie das fast vollständige Fehlen gefährlicher Raubtierarten auf der Insel, was ein unbeschwertes Naturerlebnis ermöglicht.
Der Erhalt dieses Gebietes in seiner natürlichen Form bedarf eines sehr hohen Bewusstseins der Urlauber, gerade im Hinblick auf die begrenzten Ressourcen auf der Insel. Trink- und Brauchwasser wird dem See entnommen und auch wieder in diesen eingeleitet, außerdem ist keine Mülldeponie vorhanden, was bedeutet, dass jeglicher Müll sorgsam gesammelt und dann aufs Festland transportiert werden muss.
Olchon vereint alle Baikal-Naturlandschaften und so können Sie bei kleinen Wanderungen und Ausflügen Steppe, Taiga, Sanddünen wie in der Wüste, steile Felsen und idyllische Täler entdecken. Mit dem Boot überqueren Sie später den Baikalsee. Dabei gelangen Sie an das wilde Ostufer und zur wunderschönen Bucht Tschiwujrkujskij. Sie erkunden die malerische Bucht am Baikalsee mit ihren vielen kleinen Inseln und heiße Quellen locken zum Entspannen und Relaxen.

Die Hauptstadt der Burjatischen Autonomen Republik Ulan-Ude liegt in einer sanften Hügellandschaft und birgt, neben dem größten Leninkopf der Welt, auch eine hübsche Altstadt mit Charme. Nicht weit entfernt liegt das Zentrum des Buddhismus in Russland. Auf dem weitläufigen Gelände des Iwolginsker Dazan leben heute etwa 30 Mönche. Sie besichtigen die einzige lamaistische Schule Russlands und erhalten Einblick in das Leben der Menschen vor Ort.

Kleine Wanderungen, viele Besichtigungen und Ausflüge und die Unterbringung bei gastfreundlichen Familien runden das Programm Ihrer Erlebnisreise am Baikalsee ab. Diese erlebnisreiche Reise ist gedacht für unternehmungslustige Leute mit Liebe zur Natur und mit Interesse an der Kultur anderer Völker.

Höhepunkte:
  • Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Irkutsk
  • Stadtrundfahrten in Moskau und Irkutsk
  • Fahrt mit dem Schiff über den Baikalsee von der Insel Olchon zum Ostufer
  • Besuch im Baikalmuseum in Listwjanka
  • Besichtigung des buddhistischen Kloster Iwolginsk
  • Halt an den Felszeichnungen im Bargusin-Tal
  • Besuch des Freilichtmuseum Talzy
  • Aufenthalt auf Olchon mit Wanderung zum Schamanenfelsen und Ausflug zur Nordspitze der Insel
  • kleine Wanderungen im Sabaikalskij-Nationalpark und im Bargusin-Tal
  • Unterbringung bei gastfreundlichen Familien

Tages Programm

1. Tag
Anreise in Moskau, Russlands Hauptstadt

Flug nach Moskau und Fahrt zum Hotel. Danach haben Sie Zeit für eigene Erkundungen (-/-/-).
2. Tag
Stadtrundfahrt in Moskau und Abfahrt mit der Transibirischen Eisenbahn

Heute lernen Sie während einer Fahrt durch die Stadt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der russischen Hauptstadt kennen. Je nachdem, wann der Zug in Richtung Ostsibirien abfährt ist vielleicht auch noch ein kleiner Bummel in Moskau möglich. Im Anschluss Transfer zum Bahnhof und Abfahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn in Richtung Osten nach Irkutsk (F/-/-).
Auf Wunsch ist die Anreise von Moskau nach Irkutsk auch per Flug möglich.
3. bis 5. Tag
Fahrt mit der Transsib von Moskau nach Irkutsk

In diesen Tagen werden Sie fünf Zeitzonen passieren und von Europa nach Asien reisen. Sie werden die großen sibirischen Flüsse überqueren und verschiedene Landschaften erleben. Besonders faszinierend ist die schier endlose Weite Russlands. Genießen Sie die Reise – Sie sind mit der legendären Transsibirischen Eisenbahn und auf der längsten Bahnverbindung der Welt unterwegs. In größeren Städten wie z. B. Perm, Jekatarinenburg oder Krasnojarsk hält die Transsib länger und Sie haben Gelegenheit zu dem ein oder anderen kleinen Bummel auf den Bahnhöfen, wo fast immer ein geschäftiges und quirliges Leben herrscht. Das Zugrestaurant sorgt für gute Verpflegung während ihrer Reise. Unterwegs können Sie auf den Bahnsteigen Obst und Gemüse, Brot oder leckere regionale Spezialitäten erwerben (4-Bett-Abteil, -/-/-).
6. Tag
Ankunft in Irkutsk und Stadtrundfahrt durch die alte Kaufmannsstadt

Am frühen Morgen kommen Sie in Irkutsk an. Eine Rundfahrt durch die Stadt an der Angara macht Sie mit den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten bekannt. Irkutsk blickt auf eine 300jährige Geschichte zurück. 1661 wurde die Stadt gegründet, vor allem durch den Handel mit der Mongolei und China gelangt sie zu Reichtum. Viele alte Kaufmannshäuser, historische Gebäude und Kirchen haben sich aus vergangenen Zeiten erhalten. Das Mittagessen genießen Sie in einem Restaurant mit traditioneller russischer Küche (Hotel, -/M/-).
7. Tag
Ausflug nach Listwjanka mit Besuch des Baikalmuseum und des Freilichtmuseums Talzy

Heute unternehmen Sie einen Ausflug und fahren Sie mit dem Bus nach Listwjanka. Der wohl bekannteste Ort am See liegt an dessen einzigem Abfluss, der zugleich Ursprung der Angara ist.
Nach Ankunft besuchen Sie das Baikal-Museum und erfahren viel Interessantes über die Flora und Fauna der “Perle Sibiriens”. In den großen Aquarien können Sie zudem die berühmten Süßwasserrobben beobachten. Nach einem Bummel durch den Ort besuchen Sie das ethnografische Freilichtmuseum Talzy. Zahlreiche sibirische Bauernhäuser, eine Schule, eine Kirche und Handwerksgebäude in traditioneller Bauweise sind hier zu besichtigen. Sie gewinnen einen guten Eindruck vom Leben der Menschen in den vergangenen Jahrhunderten.
Im Anschluss Fahrt zurück nach Irkutsk und Zeit die Stadt individuell zu erkunden (Hotel, F/M/-).
8. Tag
Fahrt zum Baikal und mit der Fähre auf die Insel Olchon

Ein Kleinbus bringt Sie durch Steppe und Wälder bis zum Maloje More. Das “Kleine Meer” ist ein Teil des Baikalsees und liegt zwischen dem westlichen Festland und der Insel Olchon. Mit einer Fähre erreichen Sie die Insel und nach etwa 40 Kilometer Fahrt kommen Sie im Hauptort, dem Dorf Chuzir an. Ein Spaziergang zum Schamanenfelsen ist unbedingt zu empfehlen. Die berühmte Felsformation ist für die Burjaten ein heiliger Ort sicher das eindrucksvollste Naturdenkmal der Insel Olchon (Gästehaus, F/-/A).
9. Tag
Ausflug zur wildromantischen Nordspitze der Insel Olchon

Die Insel Olchon hat vieles zu bieten: Taiga, Steppe, Sanddünen wie in der Wüste, romantische Buchten und steile Felsküsten. Auf Ihrem Programm steht heute ein Ausflug zur Nordspitze der Insel. Der markante Felsen des Kap Choboj ragt wie ein Stoßzahn aus dem Baikalsee und bildet den nördlichsten Punkt der Insel Olchon. Hier öffnet sich ein atemberaubender Blick über den See bis hin zu den Bergketten am anderen Ufer. Während des Picknicks können Sie Omul, den einzigartigen Fisch vom Baikal probieren. Übernachtung wie am Vortag (F/M/A).
10. Tag
Fahrt mit dem Schiff über den einzigartigen Baikalsee

Am frühen Morgen gehen Sie an Bord eines Schiffes und überqueren den Baikal. Nach ca. 7 Stunden Fahrt über den einzigartigen See erreichen Sie Ust-Bargusin, eine Fischersiedlung am Ostufer. Private Unterbringung bei Familien und Gelegenheit, die Banja zu besuchen (F/-/A).
11. Tag
Ausflug in den Zabaikalskij-Nationalpark und zur Tschivirkuiskij-Bucht am Ostufer des Baikal

Mit einem Kleinbus fahren Sie heute durch den Zabaikalskij-Nationalpark zur Tschivirkuiskij-Bucht (50 km). Mit etwas Glück können Sie dort Adler auf ihren Nistplätzen beobachten. Per Motorboot erkunden Sie später die Buchten und kleinen Inseln. Zudem locken heiße Quellen zum Baden oder Sie erkunden die Umgebung zu Fuß. Am Abend bietet sich ein Spaziergang durch die Siedlung mit ihren typischen Holzhäuschen an. Hier gibt es keine Spur von Alltagshektik. Untergebracht sind Sie bei gastfreundlichen Familien im Dorf und am Abend lockt die Banja zu einem Besuch (F/M/A).
12. Tag
Tagestour in das Tal des Bargusin, Besuch der Siedlung und Erkundung von 3000 Jahre alten Felszeichnungen

Ihr heutiges Ziel ist das Flusstal des Bargusin. Die weite Ebene, durch die sich der Fluss schlängelt, und die majestätischen Gipfel des Bargusin-Gebirges bilden wunderschöne Fotomotive. Vor allem hier haben sich die Kultur und die Traditionen der Ewenken, eines alten sibirischen Volkes erhalten. Auf unserem Programm stehen der Besuch der Siedlung Bargusin und die Besichtigung von ca. 3000 Jahre alten Felszeichnungen. Außerdem befinden sich hier einige heilige Stätten der Burjaten und viele Legenden sind mit dieser Gegend verbunden. Ein Mittagspicknick gibt es heute unterwegs. Übernachtung in Ust-Bargusin (F/L/A).
13. Tag
Zeit zu eigenen Erkundungen in Ust-Bargusin am Baikalsee

Der heutige Tag in Ust Bargusin steht Ihnen zur freien Verfügung. Es ist Zeit, um den Ort und die reizvolle Umgebung auf eigene Faust zu erkunden. Ihr Reiseleiter hält zudem weitere Tipps für Freizeit-Aktivitäten bereit. Übernachtung wie am Vortag (F/-/A).
14. Tag
Fahrt nach Ulan-Ude und Besuch im Frauenkloster

Durch tiefe, naturbelassene Wälder führt Ihre Reise heute nach Ulan-Ude (ca. 260 km). Sie ist die Hauptstadt der Burjatischen Republik. Auf dem Weg dorthin steht der Besuch einer altehrwürdigen Kirche auf dem Programm, die zu einem Frauenkloster gehört. Danach verabschieden Sie sich vom einzigartigen Baikalsee. Am Abend haben Sie Zeit für eigene Erkundungen (Hotel, F/-/-).
15. Tag
Stadtspaziergang in Ulan-Ude, Besuch im buddhistischen Ivolginskij Datsan und zu Gast bei einer einheimischen Familie

Bei einem Spaziergang lernen Sie heute zunächst die Stadt Ulan-Ude kennen. Später fahren Sie anch Evolginsk und besichtigen den Ivolginskij Datsan, das wichtigste buddhistische Heiligtum in Russland. Der weitläufige Tempelkomplex liegt in einer malerischen Gegend am Fuß des Chamar Daban Gebirges und schon von weitem sehen wir die goldenen Dächer. Innerhalb der Anlage gibt neben mehreren Tempeln u.a. auch eine umfangreiche Bibliothek buddhistischer Schriften, Stupas, eine lamaistische Schule und eine Museum.
Außerdem sind Sie heute zu Gast bei einer Familie der Altgläubigen. Diese Gruppe spaltete sich im 17. Jahrhundert von der russisch-orthodoxen Kirche ab. Bis heute pflegen sich Ihre Traditionen, Lieder und tragen farbenfrohe Trachten. Freuen Sie sich auf einen Folklore-Abend mit traditionellen Gerichten (Hotel, F/-/A).
16. Tag
Abschied von Sibirien

Transfer zum Flughafen und Flug über Moskau zurück nach Deutschland (F/-/-).

Reise Information

Leistungen:
  • Linienflüge (Economy-Class)
  • Zugfahrten lt. Programm im 4-Bett-Abteil
  • alle Transfers lt. Programm
  • Schifffahrt über den Baikalsee
  • Stadtrundfahrten in Moskau und Irkutsk
  • 5 Übernachtungen im Hotel (DZ, DU/WC)
  • 6 Übernachtungen am Baikal lt. Programm (DZ)
  • Verpflegung lt. Programm: 11x Frühstück, 5x Mittag/Lunchpaket, 7x Abendbrot
  • Besichtigungen lt. Programm. Eintritt inkl.: Baikalmuseum, Freilichtmuseum, Naturburg, Felszeichnungen, Kirche und Frauenkloster, buddhistisches Kloster
  • Sauna (Banja) am Baikalsee lt. Programm
  • deutschsprachige Reiseleitung ab 2. Tag in Moskau (ausgenommen Zugfahrten)
  • Buch Reiseführer Baikalsee
Nicht enthalten:
  • Konsulatsgebühr für Visum 100,- EUR
  • nicht genannte Mahlzeiten / Getränke
  • Getränke / EZ-Zuschlag 350,- EUR (für 11 Übernachtungen möglich)
  • Aufpreis Nutzung 4-Bett-Abteil für nur 2 Personen Transsib Moskau - Irkutsk ab 450,- EUR p. P.
  • Rail&Fly ab 90,- EUR
  • Persönliches
  • Reiseversicherung
Anforderungen:
Für die Natur- und Erlebnisreise sind keine besonderen Voraussetzungen nötig.
Sie sollten Flexibiliät, Teamgeist und eine kleine Portion Entdeckerlust mitbringen.
An- und Abreise:
Die Flüge ab sind im Reisepreis enthalten. Die An-/Abreise zum/vom gebuchten Flughafen (verschiedene Flughäfen möglich) sowie der Flug nach Moskau und zurück von Ulan-Ude erfolgen individuell. Sie werden am Flughafen Moskau begrüßt und am Flughafen Ulan-Ude verabschiedet.
Einreisebestimmungen:
Deutsche, Österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Russland einen Reisepass (mind. noch 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig) sowie ein gültiges Touristenvisum.
Das Visum kann vom Veranstalter eingeholt werden. Für deutsche Staatsangehörige beträgt die Visumbearbeitungsgebühr (Visumgebühren und -besorgung) z. Zt. 100,- EUR pro Person. Für Staatsangehörige anderer Länder, Preis auf Anfrage.
Bei einer Visumbeantragung von weniger als vier Wochen vor der Abreise erhöht sich die Visumbearbeitungsgebühr (Preis auf Anfrage).
Zudem müssen Sie für die Visumbearbeitung eine für Russland gültige private Auslandreisekranken-Versicherung nachweisen.
Alle wichtigen Informationen zur Visumbeschaffung erhalten Sie mit den ersten Buchungsunterlagen. Gern beraten wir Sie.
Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt an die für sie zuständige Vertretung zu wenden.
Impfungen / Gesundheitsvorsorge:
Es gibt keine Impfvorschriften.
Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Als Reiseimpfungen werden vom Auswärtigen Amt zudem Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut sowie FSME empfohlen.
Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Tropenmediziner oder an die Gesundheitsämter.
Weitere Reise-, Sicherheits- und Gesundheitshinweise:
Robert Koch-Institut: www.rki.de
Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
Hinweis gemäß EU-Richtlinie 2015/2302:
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall wenden Sie sich bitte an uns.
Teilnehmer: 8- 16
Indikatoren
  • G gesichert
  • G ! wenige Plätze
  • G mit nächster Buchung gesichert
  • N abgelaufen
  • A ausgebucht


ReisedatumStatusPreisHinweis
N3.490,00 EURwegen Corona abgesagt
N3.490,00 EUR
3.490,00 EUR
3.490,00 EUR
3.490,00 EUR
3.490,00 EUR
3.490,00 EUR
3.490,00 EUR
3.490,00 EUR
3.490,00 EUR
3.490,00 EUR
3.490,00 EUR








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