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Deutschland-Reisen

DeutschlandDie Deutschen gelten als Reiseweltmeister im touristischen Bereich. Keine andere Nation entsendet prozentual gesehen so viele Landsleute in alle Welt. So sehr der Reiz der Ferne die Deutschen auch in seinen Bann zieht, wird das Heimatland zunehmend interessanter. Die Tendenz den Urlaub in heimischen Gefilden zu verbringen ist in den letzten Jahren spürbar geworden und aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich dieser Prozess noch verstärken.
Auch wir haben das zuvor von einheimischen Touristen eher stiefmütterlich beiseitegelassene Land nun stärker in unseren Fokus gerückt und unser Angebot deutlich verstärkt. Die Vielfalt an touristischen Zielen in Deutschland ist überwältigend. Wir nehmen Sie mit zu den schönsten Wanderflüssen, auf denen Sie im Kajak oder Kanu fernab der Großstädte mitten durch die Natur gleiten und die heimische Tierwelt beobachten können.
Sie haben die Wahl zwischen einer Tour mit festen Unterkünften oder der ursprünglichen Variante im Zelt mit Lagerfeuerromantik inklusive. Auf unseren Aktivtouren kombinieren wir verschiedene Aktivitäten miteinander, so dass für reichlich Abwechslung gesorgt ist. Klettersteige, Paddeltouren, Wanderungen und Fahrradtouren – diese Kombination erleben Sie innerhalb einer Woche.
Auf unseren Fahrradreisen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden entdecken Sie ein recht großes Gebiet innerhalb weniger Tage. Die leichteren Touren verlaufen entlang von Flüssen, die schwierigeren führen Sie auch einige Anstiege hinauf, ermöglichen dann zur Belohnung fantastische Ausblicke. Auf vielen Reisen sind Besuche von Museen und weiteren Sehenswürdigkeiten inbegriffen, so dass nicht nur das Auge, sondern auch der Geist noch lange von dem Reiseerlebnis zehren wird.

Unterwegs im Norden und Osten

Deutschland ist ein landschaftlich sehr vielseitiges Land. Im Norden an den Küsten von Nord- und Ostsee ist der maritime Einfluss spürbar. Küstenwanderungen entlang der Steilküste auf der Insel Rügen, Radwanderungen auf dem Ostseeradweg oder Wattwanderungen durch die Nordsee bei Ebbe stehen exemplarisch für die zahlreichen touristischen Betätigungen.

Südlich davon schließt sich das norddeutsche Tiefland an. Das Relief ist hier, wie der Name schon nahelegt, flach und stellt ein ideales Terrain für lange Fahrradtouren oder Kanuwanderungen, bspw. an der Mecklenburger Seenplatte, rund um Berlin oder im Spreewald dar. Letzterer ist in seiner Art einzigartig in Deutschland. Die Spree teilt sich hier in viele verschiedene Arme auf, hinzukommt eine Vielzahl von Menschenhand geschaffener Kanäle. Kanuwanderungen sind hier aufgrund des geringen Gefälles und der damit einhergehenden schwachen Strömungen in beide Richtungen möglich.
Südlich des Spreewalds befindet sich das UNESCO Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Inmitten der wunderschönen Kulturlandschaft im Nordosten von Sachsen erstreckt sich das größte zusammenhängende Gebiet von Teichen in Deutschland. Seit vielen Jahrhunderten hat die Teichwirtschaft und Fischzucht hier Tradition. Rund 350 Teiche sind in der Region zu finden, dazu viele Wälder und weitläufige, nahezu unverbaute Fluren. Das Areal steht unter Naturschutz, wodurch sich viele seltene Tier- und Pflanzenarten etablieren konnten. Mit ein bisschen Glück können Sie beobachten, wie die majestätischen Seeadler ihre Kreise ziehen. Auch Wölfe streifen heute wieder durch das weite Heideland.

Das „Land der Tausend Teiche“ ist ein Paradies für Wander- und Radfreunde und alle Leute, welche die Ruhe der Natur suchen.
Viele Orte in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft entstanden aus slawischen Siedlungen, so ist die Region heute zweisprachig: deutsch und sorbisch. Über Jahrhunderte hinweg haben sich die Lausitzer Sorben, eine kleine slawische Volksgruppe ihre Sprache und Traditionen bewahrt. Bei einer Reise erwartet Sie also nicht nur eine einmalige Naturlandschaft, sondern auch ein reiches kulturelles Erbe.
Bei unseren Radreisen durch die Oberlausitz und entlang des Grenzflusses Neiße bekommen Sie einen tiefen Einblick in die Region, die mit ihren historischen Städten wie Zittau, Bautzen oder Görlitz sowie dem UNESCO-Weltkulturerbe Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau oder auch dem „Umgebindeland“ viele Hingucker zu bieten hat.
Deutschland - das Umgebindeland per Rad erleben
Begleiten Sie uns auf einer Fahrradreise durch die Oberlausitz. Es geht per Rad von den Spreequellen ins Zittauer Gebirge, entlang des Oder-Neiße-Radweges und durch die liebliche Landschaft des Oberlausitzer Berglandes.
940,00 EUR

Unterwegs im Zittauer Gebirge

Entdecken Sie Land und Leute im Zittauer Gebirge und erleben Sie einen Urlaub aktiv in der Natur – gleich ob beim bei Wandern, Klettern oder Radfahren
Viele schöne Umgebindehäuser prägen die Oberlausitz und die Dörfer des Zittauer Gebirges. Die traditionelle Bauweise verbindet Fachwerk- und Blockbauweise und verleiht den Häusern einen ganz besonderen Charme.

Der Luftkurort Jonsdorf, mitten im Herzen des Naturparks Zittauer Gebirge, wird eingerahmt von einer einzigartigen Felskulisse und bewaldeten Bergen. Eine Legende erzählt, dass der Schäfer Jonas der erste Siedler im späteren Jonsdorf gewesen sein soll. Sicher ist, dass Cölestinermönche vom Berg Oybin die Siedlung vor über 460 Jahren gründeten. Dank seiner sauberen Luft, zahlreichen familienfreundlichen Anziehungspunkten und idealer Bedingungen für einen aktiven Urlaub zieht es Jahr für Jahr viele Gäste in den hübschen Kurort im Zittauer Gebirge. Mit der wild zerklüfteten Felsenstadt, den alten Mühlsteinbrüchen oder den Nonnenfelsen besitzt Jonsdorf zahlreiche Naturschönheiten, die zum Wandern einladen. Ein Netz von vielen Wanderwegen führen rund um den Ort – dabei lassen sich zahlreiche Felsgebilde entdecken, die durch Verwitterung in Jahrtausenden bizarre Formen angenommen haben. Aber auch die viele Kletterfelsen bieten Bergsteigern lohnende Ziele. Zu den imposantesten Klettergipfeln im Gebiet von Jonsdorf zählen sicher Falkenstein, Jonsdorfer Mönch, Schalkstein oder Spitzstein.

Schon von weitem sichtbar ist das Wahrzeichen des Kurortes Oybin. Der gleichnamige Berg mit der Burg- und Klosteranlage aus dem 14. Jahrhundert bezaubert die Besucher. Von der eindrucksvollen und romantischen Kulisse der Ruinen von Burg und Cölestinerkloster ließen sich schon berühmte Maler wie Casper David Friedrich oder Carl Gustav Carus inspirieren. Doch in der „Perle des Zittauer Gebirges“ gibt es noch viel mehr zu erleben. Das wunderschöne Hochzeitskirchlein am Fuß des Berges Oybins lädt zu einem Besuch ein, die zahlreichen hübschen Umgebindehäuser verleihen dem Ort einen besonderen Reiz und die Schmalspurbahn schnauft gemütlich durch Täler, über Brücken und Berge. Ein gut gepflegtes Wandernetz umschließt den Ort und führt alle Wanderfreunde zu den schönsten Aussichtspunkten und Ausflugzielen. Wandern Sie auf gemütlichen oder herausfordernden Wegen und Pfaden durch die wunderbare Naturlandschaft des Zittauer Gebirges, entdecken Sie zahlreiche Felsformationen und genießen Sie die reizvollen Ausblicke. Zu den berühmtesten Felsformationen in Oybin gehört sicher der Kelchstein, der mit seinen überhängenden Felswänden an einen Kelch erinnert.

Bedeutende Kletterfelsen mit abwechslungsreichen Aufstiegen gibt es in der Umgebung von Oybin eine ganze Reihe. So findet der Kletterer Herausforderungen am Töpfer, der Grazer Höhle, an der Gruppe um die Mönchsfelsen sowie an den Rosen- und Bienenhaidsteinen. Um den Berg Oybin gibt es weitere sehr lohnenswerte Klettergipfel, wie zum Beispiel die Zwillinge, Glocke und Glöckner. Der Berg Oybin selbst zählt als Felsmassiv und ist mit seiner darauf befindlichen mittelalterlichen Burg ein sehr imposanter Fels - Teile davon wurden zum Klettern freigegeben.
Eine Wanderung auf den 749 Meter Hochwald sollten Sie unbedingt unternehmen. Auf dem Gipfel befinden sich eine gemütliche Baude und ein 33 Meter hoher Turm. Der grenzlose Ausblick wird Sie sicher begeistern – er reicht über die Berge und Kletterfelsen des Zittauer Gebirges, die Nordböhmische Landschaft mit ihren markanten Vulkankegeln und im Osten bis ins Iser- und Riesengebirge.

Malerisch am Südhang des Zittauer Gebirges gelegen bietet der Luftkurort Lückendorf ebenso ideale Bedingungen für eine Aktiv- oder Erholungsreise. Eingebettet in grüne Wiesen und tiefe Wälder ist Lückendorf ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Mountainbike- oder Klettertouren. Freuen Sie sich auf viel Natur, liebevoll restaurierte Umgebindehäuser und gemütliche Quartiere.

Bereits seit über 100 Jahren gilt der Lückendorf als beliebte Sommerfrische. Eng verbunden ist die Geschichte des Ortes mit einem der ältesten Fernwege Europas - der alten Gabler Straße. Gleich ob Sommer oder Winter -eine Reise nach Lückendorf im Zittauer Gebirge verspricht einmalige Naturerlebnisse. Wanderer finden hier viele Kilometer Wanderwege, Skifahrer können die Winterwelt des Zittauer Gebirges auf schön angelegten und gespurten Loipen entdecken, Mountainbike Fans erwarten einfache und auch herausfordernde Touren bis in Nachbarland Tschechien, alle Freunde des Klettersport finden rund um Lückendorf und im Weißbachtal eine ganze Reihe lohnende Klettergipfel. Das Tal ist das kleinste der Zittauer Klettergebiete und Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes Naturpark Zittauer Gebirge. Zu den markantesten Felsen gehören hier die Uhusteine, aber auch an die Dianawände.
Die Gemeinde Großschönau am Fuß des Zittauer Gebirges und der Erholungsort Waltersdorf sind ebenfalls zwei beliebte Reiseziele.

Bei einer Wanderung durch die zwei hübschen Dörfer können Sie viele der traditionellen Umgebindehäuser entdecken. In den meisten der 600, oft unter Denkmalschutz stehenden Gebäude standen bis ins 19. Jahrhundert Webstühle. Einige Museen erzählen von der Geschichte der Textilindustrie in der Oberlausitz. Vor allem Wanderer und Skifahrer kommen in Waltersdorf auf Ihre Kosten. Eine Wanderung zum höchsten Berg des Zittauer Gebirges gehört sicher zu jeden Wanderurlaub. Vom Gipfel der 793 Meter hohen Lausche werden Sie mit einem herrlichen Panoramablick belohnt. Wanderwege führen Sie grenzenlos durch eine herrliche Natur, vorbei an Klettergipfeln, bizarren Felsen, weiten Wiesen und tiefen Wäldern bis in die Nachbarorte und ins Nachbarland Tschechien. Der Skihang an der Lausche und die umliegenden Gebirgswege bieten Wintersportlern zahlreiche Möglichkeiten.

Klettern und Klettersteigbegehung im Zittauer Gebirge

Das Zittauer Gebirge ist neben der Sächsischen Schweiz sicher eines der attraktivsten Klettergebiete in Sachsen.
Im Südöstlichsten Zipfel von Sachsen, genau im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen liegt der Naturpark Zittauer Gebirge. Er wurde 2008 als hundertster Naturpark in Deutschland gegründet und umfasst etwa 13.000 Hektar. Das Zittauer Gebirge ist ein Teil des Lausitzer Gebirges, welches zusammen mit dem etwas größeren Teil in Tschechien, dem Lužické hory, die Sächische- und Böhmische Schweiz mit dem Iser- und Riesengebirge verbindet. Unzählige Sandsteinfelsen, markante Phonolitkegel, romantische Täler, viele Wälder und natürlich die saubere Luft machen die Region zu einem beliebten Reiseziel. Zahlreiche berühmte Felsformationen wie z.B. Kelchstein oder Nonnenfelsen stehen heute als Naturdenkmale unter Schutz. Vom höchsten Gipfel des Zittauer Gebirges, der 793 Meter hohen Lausche, bietet sich dem Wanderer ein faszinierender Ausblick. Sie können Ihren Blick über das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, die Oberlausitz und Nordböhmen und im Osten bis ins Iser- und Riesengebirge schweifen lassen.

Auf eine 125 Jahre lange Tradition blicken die Kletterer des Zittauer Gebirge und Nordböhmens zurück. Bereits vor 125 Jahren wurden die ersten Gipfel der Regionen bestiegen. Das Klettern entwickelte sich zu einer beliebten Sportart und es wurden im Lauf der Zeit zahlreiche Sandsteinfelsen erschlossen. Klettern ist eine abwechslungsreiche Sportart und beruht in den Sandsteingebieten Sachsen und Böhmens seit 1910 auf dem Grundsatz des „freien Kletterns“, was bedeutet, dass ohne künstliche Hilfsmittel geklettert wird. Als Sicherungsmittel dürfen Seil, Seilschlingen, Karabiner, Ringe und Abseilösen verwendet werden. Der Kletterer bewegt sich am Fels nur mit eigener Körperkraft und nutzt ausschließlich die natürlichen Tritte und Griffe. Bis heute bieten die 115 Sandsteingipfel des Zittauer Gebirges dem Kletterer mit unzähligen leichten bis schwierigsten Aufstiegsrouten Herausforderungen in wunderschöner Naturkulisse.

Wenn Sie das Klettern einmal selbst ausprobieren wollen, dann ist unser Schnupperkletterkurs im Zittauer Gebirge genau das Richtige. Stets gut gesichert und betreut von unseren Kletterlehrern erlernen Sie die Grundbegriffe des Kletterns und natürlich das Abseilen. Sie können auf leichten Wegen verschiedene Gipfel erklimmen, und sich in das traditionelle Gipfelbuch eintragen. Das Gipfelglück wird mit einem faszinierenden Blick ins Tal belohnt.
Zu einem Schnupperkletterkurs im gehört auch eine Begehung der Klettersteige. Diese mit Stahlseilen und Steighilfen versicherten Bergwege wurden in jüngster Zeit errichtet und erfreuen sich großer Beliebtheit. Unter fachkundiger Anleitung, mit Gurt, Klettersteigausrüstung und Helm ausgestattet können Sie Ihre ersten Klettersteigabenteuer erleben.

1994 wurde der Nonnensteig im Kurort Jonsdorf eröffnet. Der 350 Meter lange Klettersteig führt über das Massiv des Nonnenfelsens und verspricht Klettersteiggenuss pur. Das markante Massiv, mit seinen bizarren Felsen, die schon seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen anregten ragt etwa 100 Meter über dem Tal empor und gehört sicher zu den beliebtesten Wander- und Kletterzielen im Zittauer Gebirge. Der Klettersteig überwindet 60 Höhenmeter und Sie klettern entlang von Leitern, Steighilfen und einer spektakuläre Hängebrücke zum höchsten Punkt der Nonnenfelsen.
Von dort können Sie einen traumhaften Ausblick genießen: im Tal der Kurort Jonsdorf und dahinter die Jonsdorfer Felsenstadt, die Gipfel von Hochwald und Lausche ragen über den Wäldern empor. Ein Eintrag ins traditionelle Gipfelbuch gehört ebenfalls zu jeder Bergfahrt.

Der zweite Klettersteig im Zittauer Gebirge befindet sich in der Nähe des Kurortes Oybin. Der Alpine Grat wurde im Jahr 2006 eingeweiht und folgt auf etwa 100 Klettermetern einem alten Kletterweg der bereits 1953 erstbegangen wurde. Es gilt 64 Höhenmeter zu überwinden. Neben künstlichen Steighilfen kann der Kletterer auch an wunderschön strukturiertem Fels die natürlichen Tritte und Griffe sehr gut nutzen. Die schöne und abwechslungsreiche Routenführung des Klettersteigs über den zerklüfteten Felsgrat bietet mit steilen Passagen, Querungen und hübschen Raststellen Herausforderung für Jung und Alt. Vom Ausstieg an der Großen Felsengasse präsentiert sich dem Klettersteigbezwinger wunderschön das Panorama von Kurort und Berg Oybin.
Unterwegs im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen
Wir laden Sie ein, das Klettern einmal selbst auszuprobieren. Unser Schnupperkletterkurs führt Sie wildromatische Felsenwelt im Naturpark Zittauer Gebirge. Sie erlernen das Abseilen, erklimmen auf leichten Wegen aussichtsreiche Gipfel und begehen einen Klettersteig.
65,00 EUR
über den Nonnensteig in Jonsdorf und den Alpinen Grat in Oybin
Zwei erlebnisreiche Klettersteige erwarten alle Gipfelstürmer im Naturpark Zittauer Gebirge. Mit uns erlernen Sie die Grundbegriffe des Begehens von Klettersteigen und können unterwegs die wunderschöne Felsenwelt genießen. Bestens betreut geht es über den Jonsdorfer "Nonnensteig" oder den Klettersteig "Alpiner Grat" in Oybin.
30,00 EUR


Unterwegs in der Mitte Deutschlands und bis in den Süden und Westen

Als Wanderparadies gelten die vielen Mittelgebirge Deutschlands, welche sich von etwa der Mitte des Landes nach Süden bis ins Alpenvorland erstrecken. Sie sind vorrangig das Resultat landschaftsgestalterischer Prozesse der letzten Eiszeit, als die kilometerdicken Eispanzer sich aus Skandinavien nach Mitteleuropa ausbreiteten und die Gesteinsbrocken immer weiter nach Süden schoben.

Im deutsch-böhmischen Grenzgebiet befinden sich die für die Region so typischen Sandsteinfelsen, charakteristisch sind die Sächsische- und Böhmische Schweiz. Diese Nationalparks in Deutschland und Tschechien schützen grenzüberschreitend den besonders sehenswerten Teil, wo sich die Elbe durch das Gebirge hindurchgefressen hat. Viele Wanderwege ermöglichen Touristen und Freunden des Aktivurlaubs endlose Möglichkeiten. Im Fels installierte Treppen oder mit Drahtseilen versicherte Felspassagen ermöglichen Wanderern Wege zu begehen, die sonst nur mit Spezialausrüstung ausgestatteten Klettersportlern vorbehalten sind. Besonders beliebt war das „Boofen“. Hierbei übernachtet man nach einer Wanderung, vor Wind und Wetter geschützt in einer der vielen kleinen Höhlen.

Aufgrund des Naturschutzes ist dies jedoch mittlerweile nur mit Genehmigung der Nationalparkverwaltung möglich. Trotzdem bieten sich immer noch viele lauschige Plätzchen für ein Päuschen mit toller Aussicht an. Die ausgeprägte Baudenkultur sorgt für Stärkung und Erfrischung an vielen Wanderwegen. Die Bauden sind zumeist traditionelle Holzbauten, die sich idyllisch in die Landschaft einfügen. Schon bald nach Verlassen der Ortschaften sind die einzigen vernehmbaren Laute, Tierrufe, Vogelgezwitscher und das Rauschen der Bäume. Neben Wandern und Klettern bieten sich Paddeltouren auf der Elbe oder Radtouren durch das Elbsandsteingebirge an.
Deutschland - auf spannenden Pfaden durch die Felsenwelt
Begleiten Sie uns bei einer ganz besonderen Wanderung durch die Sächsische Schweiz.
Spektakulär, atemberaubend, fantastisch – dies sind nur einige der passenden Worte für die wildzerklüftete Felsenwelt des Nationalparks an der Elbe.
65,00 EUR

Besonders interessant für die Freunde von Radtouren sind Flusstäler, da sie bei hügeliger Landschaft zumeist gefällearme Radreisen ermöglichen. In den letzten beiden Jahrzehnten wurde die Radweginfrastruktur stark verbessert, so dass viele Flüsse auf ihrer gesamten Länge von Radwegen begleitet werden. Wir bringen Sie zu einigen der schönsten Routen in Deutschland. Dank unseres Gepäcktransports bleibt ihr Fahrrad leicht und die Touren behalten ihren Erholungswert. Besonders geeignet für ein Paddelabenteuer sind kleinere Flüsse, die zwar genug Wasser führen, um mit dem Boot nicht auf Grund zu laufen, jedoch nicht solche Wassermassen führen, dass jedes Hindernis überspült wird. So heißt es umgestürzten Bäumen auszuweichen und mit etwas Glück gelingt es sogar, die Verursacher, den Biber, in seinem natürlichen Lebensraum zu erspähen. Bei nicht ausreichender Länge eines einzelnen Flusses, kombinieren wir mehrere Flüsse miteinander, so dass Sie mehrere Tage Paddelspaß haben können ohne das Quartier wechseln zu müssen.

Diese Bedingungen sind in der Region Saale/Unstrut erfüllt. Eingebettet zwischen dem Kyffhäuser Gebirge und dem Thüringer Wald fließen die beiden Flüsse durch malerische Landschaften. Die Saale ist zwar der zweitgrößte Nebenfluss der Elbe, in ihrem Oberlauf, welchen wir für unsere Paddeltouren nutzen, gleicht sie aber einem typischen Paddelfluss, der nicht von der Berufsschifffahrt befahren wird. Die Ufer werden gesäumt von naturbelassenen Wäldern, Wildwiesen und oftmals eröffnet sich der Blick auf die Weinberge. Den köstlichen Wein dieser Region probiert man am besten nach einem erfüllenden Paddeltag und gestärkt durch ein Abendessen, am Lagerfeuer, wenn man mit der Reisegruppe seine Erlebnisse austauscht. Die Unterbringung in der Nähe des Zusammenflusses zwischen Saale und Unstrut ermöglicht es, beide Flüsse im Rahmen einer Ganztagesetappe zu erleben.

Besonders reizvoll sind die sonnigen Täler im Süden und Südwesten, wo schon seit Jahrhunderten an den Berghängen Wein angebaut wird. Die Mosel steht exemplarisch für die Weinbauregionen in Deutschland. Sie ist ein stark mäandernder Fluss, der sich von Frankreich kommend von der deutsch-französischen Grenze bis nach Koblenz an der Mündung in den Rhein schlängelt. Die Mosel eignet sich ideal für Kulturinteressierte, die sich im Urlaub sportlich betätigen wollen, denn die Region gilt als eine der am längsten besiedelten Deutschlands mit Trier als ältester Stadt, die einst zu Zeiten des Römischen Reichs ein bedeutendes Zentrum darstellte. Das hügelige Relief im Moselland sorgte dereinst aus wehrstrategischen Gründen für die Errichtung zahlreicher Burgen, die auch heutzutage noch ein interessantes Besucherziel bzw. ein Blickfang in der Landschaft sind. Die Etappenlängen sind so gewählt, dass keine sportlichen Höchstleistungen erforderlich sind, um die Tour zu meistern, jedoch werden Sie sich auch nicht unterfordert fühlen.

Deutschland - das Moseltal per Rad erleben
Auf dieser Radreise entlang der Mosel erwartet Sie eine wunderschöne Strecke durch die Hügel- und Weinberglandschaft von Rheinland-Pfalz. Start ist in Trier, Ziel der Fahrradtour ist Koblenz.
1.314,50 EUR