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Albanien (1 Reisen)

Albanien
Albanien

Mirë se erdhët – Herzlich Willkommen!
Albanien ist sicher noch ein Geheimtipp, was das Reisen angeht. Bringen Sie eine kleine Portion Abenteuerlust mit und gehen Sie auf Entdeckungsreise in einem Land voller Geheimnisse, mit traumhaften Naturschätzen und bewegter Geschichte.
Wer sich auf eine Reise durch Albanien begibt, wird nicht nur wunderbare Naturlandschaften und reiches kulturelles Erbe kennen lernen, sondern auch überaus herzlichen und gastfreundlichen Menschen begegnen!
Über Jahrtausende hinweg trafen in Albanien die verschiedenen Religionen und Kulturen der Mächtigen Europas zusammen. Viele Völker haben ihre Spuren hinterlassen: Illyrer, Griechen, Römer, slawische Stämme und Osmanen.
Das oft vergessene Land im Westen der Balkan-Halbinsel bietet ein reiches kulturelles Erbe.

Tirana

Überaus lebendig und farbenfroh präsentiert sich Tirana, die Hauptstadt von Albanien. Die vielen Gebäude, die in leuchtenden Farben strahlen sowie die zahlreichen neu gestalteten Plätze, Parks und Fußgängerzonen der Stadt vermitteln dem Besucher eine fröhliche Stimmung und zeigen ein abwechslungsreiches Bild. Eine Erkundungstour beginnt idealerweise am Skanderbeg-Platz mit dem großen Reiterstandbild des albanischen Nationalhelden. Verweilen Sie in einem der hübschen Cafés und Bars und schauen Sie eine Weile dem alltäglichen Treiben zu. Von hier aus sind auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt leicht zu Fuß zu erreichen. So u.a. das Nationalmuseum, die Et'hem-Bey-Moschee aus osmanischer Zeit oder auch den 35 Meter hohen Uhrturm, von den sich ein toller Rundumblick bietet. Aus der kommunistischen Ära zeugen in Albanien rund 180 000 Bunker. In Tirana kann man die zwei der größten Bunker des Landes besichtigen. Der riesige Bunker Art 1 liegt in einem Berghang am Stadtrand und wurde für den Diktator Hoxha errichtet, der Bunker Art 2 im Stadtzentrum war für den einstigen albanischen Geheimdienst vorgesehen. Ein toller Tipp für alle die Tirana von oben überblicken wollen: Wandern Sie hinauf zum 1580 Meter hohen Hausberg Dajti. Wer es bequemer möchte, der kann auch die mit der längsten Seilbahn auf dem Balkan in Richtung Gipfel schweben.

Kruja – Berat – Gjirokastra - Butrint

Die historische Hauptstadt Kruja ist eng verbunden mit dem albanischen Nationalhelden Skanderbeg, welcher die Widerstandsbewegung gegen die Osmanen anführte. Die Häuser der Stadt und die alte Festung schmiegen malerisch an die Westflanke des hoch aufragenden Skanderbeg-Gebirges.
Berat ist sicher eine der schönsten in Albanien. Die „Stadt der 1000 Fenster“ gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und bezaubert mit einem ganz besonderen Charme. Dicht gedrängt stehen die Häuser in der Altstadt – zum Tal hin sind sie mit großen Fenstern versehen – ein überaus schöner Anblick!

Im Südosten Albaniens liegt Gjirokastra, die Gegend rund um die Stadt wird von Bergen geprägt, so wie etwa 70 Prozent des Landes. Der Magie des historischen Zentrums von Gjirokastra kann sich wohl kaum ein Reisender entziehen. Erkunden Sie die Altstadt mit ihren kalksteingepflasterten Gassen und den vielen traditionellen Steinhäusern – fast jedes erzählt eigene Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. Nicht umsonst gehört auch diese Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein weiteres Highlight ist die imposante Festung, von welcher sich ein wirklich traumhafter Ausblick über das Tal und das umliegende Land bietet.

Ein Besuch der berühmten Ruinenstätte von Butrint darf bei einer Reise durch Albanien sicher auch nicht fehlen. Die antike Stadt liegt sehr malerisch auf einer kleinen Halbinsel im Butrintsee - von hier sind es übrigens nur rund 20 Kilometer bis zur griechischen Insel Korfu. Die Lage von Butrint war einst auch strategisch wichtig und die Stadt somit sehr umkämpft. Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Slawen, Osmanen und Franzosen hinterließen ihre Spuren und so blieb ein faszinierendes Mosaik aus unterschiedlichsten Epochen erhalten. Viele der Überreste von den zahlreichen historischen Baudenkmäler zeugen von einstiger Pracht: Tempel, Theater, Bäder, Paläste und Vieles mehr wurde hier wieder ausgegraben und ist bei einem Rundgang zu entdecken.

Apollonia

Eine weitere bedeutende Ausgrabungsstätte in Albanien ist Apollonia. Schon im 6. Jahrhundert von Christus siedelten Griechen aus Korinth. Sie bestellten das fruchtbare Land und unterhielten einen regen Handel mit der illyrischen Bevölkerung. Im Lauf der Jahrhunderte wurde Apollonia eine wichtige Handels- und Wirtschaftsstadt. Heute sind u.a. das Odeon freigelegt, in dem bis zu 600 Besucher den Theatervorführungen folgen konnten, die Bibliothek, in welcher sich Kaiser Augustus aufgehalten haben soll oder auch das Nymphäum und die Marienkirche. Im Kontrast dazu schauen einige Bunker aus kommunistischer Zeit aus Olivenhainen hervor.
Viele weitere Städte und kleine Dörfer warten mit kulturellen Schätzen auf. Zahlreiche Kirchen und Klöster, alte Festungen und eindrucksvolle Burganlagen gibt es zu entdecken. Eine Reise reicht kaum aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Naturlandschaften in Albanien

Doch nicht nur die Kultur ist vielfältig, auch die Naturlandschaften von Albanien ziehen Besucher in ihren Bann. Vor allem zu Fuß, beim Wandern kommen alle Naturliebhaber voll auf ihre Kosten.
An der Albanischen Riviera trifft das Ionische Meer auf das Festland. Der schmale Küstenstreifen lockt mit wunderbaren Stränden und ursprünglichen Dörfern, die sich an die oft steilen Höhenzüge schmiegen. Dhërmi und Himara gehören zu den beliebtesten Urlaubsorten, doch es gibt auch viele versteckte Buchten, die zum Baden im glasklaren Meer und zum Sonne tanken einladen.

Einen Besuch im Llogara-Nationalpark sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Der Park erstreckt sich entlang der Albanischen Riviera, auf einer Höhe zwischen rund 500 bis 2000 Meter über dem Meer. Das herrliche Bergwaldgebiet mit seinen Berggipfeln ist ein ideales Wandergebiet. Auf einer Fläche von über 1000 Hektar, inmitten des Ceraunischen Gebirges, findet man eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Vom Llogara-Pass auf 1027 Meter Höhe bietet sich ein toller Blick über die Küste bis hin zur Insel Korfu.

Auch die Albanischen Alpen, die „verwunschenen Berge“, im Norden des Landes stehen für nahezu unberührte Natur und tolle Wandererlebnisse. Bei Wanderungen und Trekkingtouren erleben Sie die traumhafte Bergwelt mit ihren majestätischen Gipfeln, tief eingeschnittenen Tälern, in denen sich kleine Bergdörfer verstecken und saftig grünen Almwiesen. Das Valbona-Tal, in der Bergregion Malesia e Gjakoves gehört zu den verstecktesten Ecken in den Albanischen Alpen. Hoch aufragende Gipfel säumen das Tal, durch welches sich der gleichnamige Fluss schlängelt. Valbona ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Abgeschiedenheit der Bergwelt. Auch das Theth-Tal in der im Osten liegenden Bergregion Dukagjin, wird von mächtigen Gipfel aus Dolomitkalk umrahmt. Dazu kommt im Sommer der Kontrast der blühenden Lavendelfelder. Das Vermosh-Tal liegt am nördlichsten und ist eine der ärmsten Regionen von Albanien. Die 2694 Meter hohe Jezerca ist der höchste Gipfel und befindet sich im Herz der Albanischen Alpen. Die Bergregion im Grenzgebiet umfasst vier Nationalparks: zwei Schutzgebiete liegen in Albanien, jeweils ein Park im Kosovo und in Montenegro.
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